Der Feu­er­schlauch der Unwahr­heit: Wie das rus­si­sche Pro­pa­gan­da­mo­dell funk­tio­niert

Spä­tes­tens seit dem Ein­marsch in Geor­gien 2008 hat sich Russ­lands Pro­pa­gan­da­an­satz deut­lich ver­än­dert. Die­ser neue Ansatz wurde wäh­rend der Anne­xion der Krim durch Russ­land im Jahr 2014 deut­lich. Sie zeigt sich wei­ter­hin in der Unter­stüt­zung der anhal­ten­den Kon­flikte in der Ukraine und in Syrien sowie in der Ver­fol­gung rück­sichts­lo­ser und lang­fris­ti­ger Ziele im „nahen Aus­land“ Russ­lands und gegen NATO-Ver­bün­dete.

In gewis­ser Weise baut der heu­tige rus­si­sche Pro­pa­gan­da­an­satz auf Tech­ni­ken aus der Sowjet­zeit wäh­rend des Kal­ten Krie­ges auf, wobei der Schwer­punkt auf Ver­schleie­rung und dar­auf liegt, die Ziel­grup­pen dazu zu brin­gen, im Inter­esse des Pro­pa­gan­dis­ten zu han­deln, ohne sich des­sen bewusst zu sein. In ande­rer Hin­sicht ist es völ­lig neu und wird von den Merk­ma­len des heu­ti­gen Infor­ma­ti­ons­um­felds bestimmt. Russ­land hat sich die Tech­no­lo­gie und die ver­füg­ba­ren Medien in einer Weise zunutze gemacht, die wäh­rend des Kal­ten Krie­ges undenk­bar gewe­sen wäre. Zu sei­nen Instru­men­ten und Kanä­len gehö­ren nun das Inter­net, die sozia­len Medien und die sich ent­wi­ckelnde Land­schaft des pro­fes­sio­nel­len und Ama­teur­jour­na­lis­mus und der Medi­en­ka­näle.

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